Tourverlauf Reisepreis Termine Reiseleistungen Hinweise Karte
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Tourdauer: |
27 Tage |
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Trekkingtage: |
18 Tage |
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Maximalhöhe: |
~ 5100 Meter |
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Aufstiegshöhenmeter: |
Bis 1000 Meter am Tag |
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Gehzeiten: |
Bis zu 7-8 Stunden am Tag |
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Kategorie: |
Mittel; aufgrund der Tourlänge verlangt die Tour eine gute Kondition. Der Aufenthalt in diesen Höhen und die klimatischen Bedingungen stellen besondere Anforderungen an den Körper. Bachdurchquerungen können sich je nach Wasserstand schwierig gestalten. |
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Kurzbeschreibung: |
Ohne Frage zählt diese Zanskar-Durchquerung zu den attraktivsten Trekkingrouten. Die Besonderheit der Berglandschaft, die Dörfer entlang der Route und der Besuch von Klöstern sind nur einige der Aspekte, die diesen Trek zum Klassiker machen. |
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Anfahrt: |
Delhi – Manali – Keylong |
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Rückfahrt: |
Rückflug von Leh nach Delhi |
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Optionen: |
Sonderwünsche |
Die Region Zanskar ist umgeben von hohen Gebirgsketten und nur über zeitweise offene Pässe erreichbar. Jahrhundertlang lebten deshalb die Einheimischen relativ abgeschieden von der Außenwelt, blieben aber dennoch nicht unberührt von äußeren Einflüssen. Waren es früher Kriegszüge, Pilger oder Händler, die Einfluss auf die Geschichte nahmen, so sind es heute der Tourismus und die Nachwirkungen des Kashmir Konfliktes. Für Besucher der Region besteht noch immer die Chance, das traditionelle bäuerliche Leben dieses Bergvolkes kennenzulernen. Zanskar war zunächst von den Ethnien Mon und Darden bevölkert worden, bevor diese von einwandernden tibeto-mongolische Bevölkerungsgruppen verdrängt wurden. Im 2. Jahrhundert ließ König Kanishka, ein Herrscher des buddhistischen Kushana-Reiches, das Nordindien und Kashmir umfasste, in Sani bei Padum eine Chörte erbauen, worauf sich eine frühe Etablierung des Buddhismus in dieser Region schließen lässt. In Sani lebte zeitweise der für die zweite Verbreitung des Buddhismus nach dem 10.Jahrhundert wichtige Lehrer Naropa. Stimuliert durch das Wirken des großen Lehrers und Übersetzers Rinchen Zangpo kam es zum Bau von neuen Klöstern und Chörten. Der künstlerischen Stil der Tempel, die unter dem in Zanskar lebenden Gelehrten Phagspa Shesrab erbaut wurden. Nach der Gründung des Gelugpa Mönchsordens in Tibet im 15. Jahrhundert durch Tsongkhapa verbreitete sich dieser reformierte Zweig des tibetischen Buddhismus auch erfolgreich in Zanskar. Maßgeblichen Anteil hieran hatte Shesrab Zangpo, ein Schüler Tsongkhapas. Die Klöster Rangdum, Karsha, Stongde, Pgugtal und Mune übernahmen die neuen Lehren. Die im 17. Jahrhundert entstandene und in Bhutan herrschende Drukpa-Kargyüpa Lehre wurde besonders vom ladakhischen König Sengge Namgyal unterstützt. Dem Orden wurden Ländereien zugesprochen, Schenkungen gemacht und das Kloster Bardan erbaut. Der König von Ladakh Sengge Namgyal beendete gewaltsam die Unabhängigkeit Zanskars. Der ladakhischen König floh und einer der Söhne Sengge Namgyals erhielt Zanskar und Spiti als Erbe. Unter seinen Nachfolgern wurde das Königreich zweigeteilt in Zanskar und Zangla. Von 1680 bis 1683 belagerten die Mongolen die ladakhischen Festung Basgo, überfielen dabei aber auch Zanskar und plünderten die Region aus. Ladakh, das mithilfe des muslimischen Herrschers von Kashmir die Mongolen bezwang, war gezwungen die Oberhoheit von Kashmir anzuerkennen und war auch nicht mehr unabgängig. Für den Herrscher von Kulu war die Situation günstig, den geschwächten Nachbarn Zanskar zu überfallen und auszuplündern. Im Jahr 1822 wurde Zanskar noch einmal Opfer einer militärischen Aggression. Bevor nämlich die Dogra das Königreich von Ladakh eroberten, plünderten sie zuerst Zanskar und zerstören die Burganlage in Padum. Der Widerstand der Bevölkerung von Zanskar war zwecklos. Er wurde niedergeschlagen, der alte König unter Zwang nach Jammu gebracht und das alte Herrschafts- und Besitzsystem beendet. Ein neuer König wurde eingesetzt und ließ das Land von überwiegend muslimischen Beamten verwalten. Die Nachfolger der zwei Königslinien verloren in den auf die Unabhängigkeit folgenden Jahrzehnten ihren politischen Einfluss. Seit über 25 Jahren führt von Padum, Verwaltungssitz von Zanskar, eine Schotterstraße nach Kargil. Mit dem Bau einer weiteren Straßenverbindung zwischen Padum und Darcha wurde bereits begonnen nach der Beendigung des mehrjährigen Bauprojektes sollen einmal Lahaul, Zanskar und die Kargilregion verbunden sein. Strategische Überlegungen gaben den Anstoß für dieses Bauprojekt. Nach Beendigung des Infrastrukturprojektes hätte das indische Militär einen weiterer Versorgungsweg für seine Truppen in der Kaschmirregion bei Kargil.


Der Reisepreis pro Person hängt von der Anzahl der Reiseteilnehmern und den von Ihnen gewählten Reiseleistungen ab.
Beste Reisezeit: Zwischen Juli und Ende September
Freie Terminwahl
Individuelle Wünsche bei Tourplanung möglich
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Von |
Bis |
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Anfang Juli |
Ende September |
Englischsprachige oder deutschsprachige Reiseleitung
Alle Transfers laut Programm
Übernachtungen in Hotels, Gästehäuser und Zelt (Doppelzimmer)
Frühstück, Mittag - und Abendessen laut Programm (F,M,A), bei der Trekkingtour (F, Lunch Paket, A)
Bereitstellung von Zelten und Campingausrüstung außer Schlafsäcken und Isomatten
Begleitmannschaft (Koch, Helfer und sonstige Begleiter)
Tragetiere
Transport von bis zu 15 kg persönliches Gepäck pro Teilnehmer
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Zusatzleistungen und Zusatzprogramm auf Wunsch möglich.

